Wahlen zum Gemeindekirchenrat am 3. November 2019 Am 3. November 2019 finden von 8.00 bis 15.00 Uhr (außer während des Gottesdienstes) im Lazarus-Haus die Neuwahlen zum Gemeindekirchenrat statt. Es besteht auch die Möglichkeit der Briefwahl; Informationen hierzu erhalten Sie mit dem Wahlschreiben, das Mitte Oktober versandt wird, und im Gemeindebüro. Insgesamt sind vier Älteste zu wählen. Informationen zu den Kandidat*innen finden Sie hier. Kirche im Sperrgebiet - Zeitzeugen gesucht Zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer suchen wir nach Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die zur Zeit der DDR im Andreas-Haus oder seiner Nachbarschaft gelebt, die Gottesdienste im Andreas-Haus besucht oder Mauerbau und Grenzregime erlebt haben. Weitere Einzelheiten und die Kontaktadresse finden Sie im Aufruf der Stiftung. Wir hoffen auf Ihre Mitwirkung! Gehören Sie selbst zu den Betroffenen? Oder kennen Sie jemanden, der der Stiftung aus dieser Zeit berichten kann? Gerne können Sie auch uns ansprechen. Wenn das Projekt Erfolg hat, könnte es in eine kleine geschichtliche Ausstellung im Andreas-Haus münden. Angst machen kann jede/r - Vertrauen wagen aber auch Fünf Predigten für mehr Hoffnung Im Oktober bis November 2019 findet unter diesem Motto in unseren Gottesdiensten eine Predigtreihe mit Gastpredigerinnen und -predigern statt. In fünf Gottesdiensten vom 20. Oktober bis zum 10. November (jeweils 10.00 Uhr im Lazarus-Kirchsaal) und am Reformationstag (19.00 Uhr im Andreas-Kirchsaal), teilweise mit besonderem musikalischem Programm, wollen wir unter- schiedliche Aspekte von Angst, Vertrauen und Hoffnung betrachten. Das Leben ist begrenzt, nicht erst am Ende. Alles Wichtige scheint knapp zu sein. „Das Boot ist voll“. „Es reicht nicht für alle“. Solche Sätze ziehen ihre Kraft aus der Endlichkeit. Der Tod wirkt ins Leben. Ängste schüren ist daher nicht schwer. Und Angst zerstört Gemeinschaft. (27.10.) "Fürchte dich nicht" heißt es bei denen, die das endgültige Ende leugnen. Dietrich Bonhoeffer (20.10.), Martin Luther King (3.11.) und die Vielen während der friedlichen Revolution (31.10.) – sie alle leisteten Widerstand gegen die Angst. Was setzen wir heute den Angstmachern entgegen? (10.11.) Die einzelnen Gottesdienste: 20. Oktober „Ohnmacht und Hoffnung“ Menard, Predigt. Freydank, Alt. Koo, Orgel. 27. Oktober „Angst verändert dein Leben“ Radosh-Hinder, Predigt. Koo, Orgel. 31. Oktober „Kerzen und Lieder gegen die Angst“ Mangliers, Predigt. Koo, Orgel. 3. November „Spaltung überwinden“ Bammel, Predigt. Sandmeier, Orgel. Bonde, Trompete. 10. November „Hoffnung wagen“ Neuhoff, Predigt. Koo, Orgel. Gospelchor. Die Prediger/innen: Eva-Maria Menard ist Superintendentin des Kirchenkreises Prignitz und war Pfarrerin an der Zionskirche, einer Wirkungsstätte Dietrich Bonhoeffers. Silke Radosh-Hinder ist stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte und eine der Initiatorinnen der Drei- Religionen-Kita. Gisbert Mangliers ist Pfarrer und war aktiv in der friedlichen Revolution. Dr. Christina-Maria Bammel ist Oberkonsistorialrätin der EKBO und war Pfarrerin an der Sophienkirche, wo Martin Luther King 1964 gepredigt hatte. Volker Neuhoff ist Superintendent des Kirchenkreises Paderborn und befasst sich mit Zukunftsthemen der Kirche. Martinsumzug am 11. November 2019 Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, … Bestimmt habt ihr auch schon die Melodie im Ohr! Bald ist Martinstag und wir laden euch wieder herzlich ein zum Laternenumzug! Um uns einzustimmen, werden wir ab 16.30 Uhr im Lazarus-Haus gemeinsam Laternen basteln. Ab 17.30 Uhr singen wir zusammen Martinslieder und hören die Geschichte von Sankt Martin. Und um 18 Uhr geht es los zum Umzug um die Weberwiese mit Bläsermusik. Im Anschluss seid ihr herzlich willkommen zu Würstchen und Getränken am Lagerfeuer. Wir freuen uns auf euch! Lesen lernen mit Matthias Matschke Am Sonnabend, dem 30. November 2019, bietet der Schauspieler Matthias Matschke (bekannt unter anderem aus: Professor T., Polizeiruf 110, Heute-Show), von 10.00 bis 15.00 Uhr im Lazarus-Haus eine Lektor*innen-Schulung an. Im Gottesdienst der evangelischen Kirche spielen biblische Texte eine wichtige Rolle. Da die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher selber eine Position zu den Texten finden sollen, sollten diese in den sonntäglichen Lesungen gut zur Geltung kommen. Der Auftritt am Lesepult und der Kontakt zu den Zuhörenden spielen dabei ebenso eine Rolle, wie die Fähigkeit, sich ein eigenes Verständnis des Textes zu erarbeiten und dieses in der Lesung anzubieten. All dies soll in der Schulung geübt werden. Anstelle einer Teilnahmegebühr sind die Teilnehmenden gebeten, ihr erlerntes Können aktiv einzubringen und in 2020 in drei Gottesdiensten unserer Gemeinde die Lesungen zu übernehmen. Eine Kaution von 50 Euro, die zu Beginn der Schulung erbeten wird, wird zurückgezahlt, wenn diese drei Gottesdienste mitgestaltet wurden. Anmeldungen vom 3. bis 11. November im Gemeindebüro. Rückfragen gerne an Pfarrer Matthias Lohenner. Ausstellung: Collagen von Annerose Scheel Wir freuen uns, dass wir im November und Dezember 2019 wieder neue Bilder von Annerose Scheel im Lazarus-Kirchsaal zeigen können, diesmal zum Thema „Collagen – eine Transformation“ (frz. coller = kleben). Annerose Scheel schreibt dazu: „Ein neues Ganzes entsteht aus verschiedenen Elementen, Materialien, aus verschiedenen Arbeitsschritten. Alles kann miteinander verbunden werden: Bildende Kunst, Fotografie, Malerei, Musik, Natur, Literatur. Collagen gestalten umfasst eine ganze Bandbreite von Arbeitsschritten: sehen, erkennen, nachdenken, recherchieren, suchen, sammeln, zusammenfassen, das neu Entstandene wirken lassen. Und wieder Neues entstehen lassen. Transformation der Transformation – oder: die Wiederholung der Wiederholung. Collagen gestalten kann ein Spaziergang durch das Leben sein, mit unvorstellbar neuen Erkenntnissen.“ SitZen – Meditation auch für Ungeübte Erneut bietet Pfarrer Lohenner - wie im letzten Advent und in der Passionszeit - Meditationsübungen an. Schlichtes Sitzen als Meditationsmethode hat eine lange Tradition im Christentum wie auch im Zen-Buddhismus. Es führt in eine innere Weite und Offenheit. Jede Einheit beginnt mit einer kurzen Einführung. Sie brauchen nichts mitbringen als die Bereitschaft, 15-20 Minuten ruhig zu sitzen. Wir treffen uns am Mittwoch, dem 20. und 27. November sowie 11. und 18. Dezember 2019, von 19.00 bis 19.30 Uhr im Lazarus-Haus. Rückfragen bitte an Pfarrer Lohenner. Adventsnachmittag am 1. Advent Wie immer läuten wir die Adventszeit ein mit einem gemeinsamen fröhlichen Nachmittag (1. Dezember 2019, 14.00 Uhr, Andreas-Kirchsaal). Wir beginnen mit einem Gottesdienst. Danach lassen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken. Dazu gibt es einen Trödelbasar, auf dem sicher das ein oder andere nützliche Geschenk, vielerlei Marmelade und schönes Genähtes und Gebasteltes erstanden werden kann. Die Kinder können Adventsgestecke basteln. Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit uns den Beginn der Adventszeit feiern. Gerne können Sie auch einen Kuchen für das Büfett mitbringen, auf dass es noch reichhaltiger wird. Glauben - Zweifel - Suche Unsere lose Reihe von Glaubensgesprächen mit Pfarrer Lohenner setzen wir im Oktober fort. In den Abendterminen am 9. und 16. Oktober (19.00-20.30 Uhr, Lazarus-Haus) steht noch einmal das Thema „Trinität: Mein Gott - dreieinig?“ im Mittelpunkt. Zu wem beten wir eigentlich? Zum Vater? Zu Christus? Oder zum Heiligen Geist? In der Frage nach dem personalen Gegenüber wird es spannend. Die theoretische Frage wird persönlich. So soll es sein: Etwas theoretische Grundlage und die persönliche Auseinandersetzung zu einer undenkbaren Selbstverständlichkeit des christlichen Glaubens. Bei den Nachmittagsterminen am 10., 17. und 24. Oktober (15.00-16.30 Uhr, Andreas-Haus) ist das Thema „Geliebter Zweifler: Jona“. Angst vor der großen Aufgabe, beleidigt wegen vermeint- licher Blamage - Jona ist ein richtiger Typ. Und er steht für existentielle Erfahrungen, die Menschen bis heute machen. Die Lektüre des alten Jona-Buches soll mit eigenen Erfahrungen verschränkt werden. Nach Möglichkeit wird um vorherige Anmeldung im Gemeindebüro oder bei Pfarrer Lohenner gebeten. Gottesdienste am Ende des Kirchenjahres Die beiden letzten Sonntage im Kirchenjahr sind der Erinnerung an unsere Verstorbenen und an das Sterben gewidmet. Den Gottesdienst am Volkstrauertag (17. November, 10.00 Uhr, Andreas-Kirchsaal) feiern wir mit Militärdekanin Claudia Thiel, Referentin für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr, und Militärpfarrer Thomas Thiel, Seelsorger am Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Sie begleiten seit vielen Jahren Soldatinnen und Soldaten in und nach Auslandseinsätzen. Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind in den Auslandseinsätzen mit Gewalt, Ohnmacht und Schuld konfrontiert. Menschen auch in unseren Gemeinden. Wie gehen sie damit um? Wie stellen diese Erfahrungen ihr Gottesbild in Frage und welche Orientierung können biblische Texte in solchen Krisensituationen geben? Unserer eigenen Toten gedenken wir traditionell im Gottesdienst am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Ewigkeitssonntag (24. November, 10.00 Uhr, Lazarus-Kirchsaal). Die Themen des Sonntags sprengen die Dimension der Zeit und schaffen Raum für unsere Hoffnung für unsere Toten, die jenseits der Zeit bei Gott sind. Wir trauern und sind zugleich hoffnungsvoll. Und wir rufen sie, die wir verloren haben und die doch ein Teil von uns bleiben, noch einmal in unsere Mitte. Entzünden Sie eine Kerze, lauschen Sie der Musik. Außerdem gibt es am Ewigkeitssonntag um 14.30 Uhr,´auf dem Friedhof St. Andreas/St. Markus, Konrad-Wolf-Str. 34, eine musikalische Andacht unter dem Thema „Ich trage, wo ich gehe, stets eine Uhr bei mir“. Die Andacht wird gestaltet von Pfarrer Matthias Lohenner (Lesungen) und Klaus-Peter Pohl (Bass und Orgel). Ein Glockenturm für St. Markus: Kirchenkreis gibt 80.000 € dazu Das Projekt eines Glockenturms für das Lazarushaus schreitet weiter voran. Die Gemeinde sieht in dem Glockenturm einen wichtigen Beitrag, für hoffentlich viele Jahrzehnte die Wahrnehmung des Lazarus-Hauses als kirchlichen Ort zu stärken. Am 7. Oktober 2016 wählte die Jury aus den von vier namhaften Architekturbüros vorgelegten Entwürfen den Sieger aus. Einstimmig entschied sie sich für den Vorschlag des Architekturbüros Wieland Vajen, der durch eine gut gelöste städtebauliche Einbindung überzeugte - korrespondierend mit der Besonderheit des Lazarus-Hauses. Der Gemeinde- kirchenrat hat auf seiner Sitzung am 18. Oktober 2016 den Wettbewerbssieger mit der Ausführung seines Entwurfs beauftragt. In seiner Sitzung am 10. Januar 2017 hat der Gemeindekirchenrat entschieden, welche Bibelverse auf den drei Glocken stehen sollen: Ehre sei Gott in der Höhe (Lukas 2,14) Mein Mund soll des HERRN Lob verkündigen (Psalm 145,21) Ich bin das A und das O (Offenbarung 21,6) Mit dem Guss der Glocken soll die Kunstgießerei Lauchhammer beauftragt werden. Im Mai 2017 ist endlich - nach langen und wenig nachvollziehbaren Verzögerungen - die Baugenehmigung für den Glockenturm erteilt worden. Die Bauarbeiten sollten im Juni beginnen. Bei bauvorbereitenden Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, dass sich möglicherweise Weltkriegsbomben im Baugrund befinden. Die weitere Bauvorbereitung muss daher unter Mitwirkung einer auf Kampfmittelräumung spezialisierten Firma erfolgen. Dadurch wird sich der Baubeginn weiter verzögern. Außerdem sind nun die Kosten für den gesamten Turm errechnet. Sie belaufen sich einschließlich der Glocken auf 330.000 € und übersteigen damit die ursprüngliche Kostenplanung der Architekten erheblich. Ungeachtet dessen geben wir unser Projekt nicht auf und sind inzwischen auf gutem Weg. Auf seiner Sitzung im Dezember 2018 hat der Gemeindekirchenrat einen Finanzierungsplan für den Glockenturm beschließen können. Eingeplant waren dabei erhoffte Zuschüsse in Höhe von 100.000 € von der Landeskirche und - vor allem - dem Kirchenkreis Berlin Stadtmitte. Dessen Kreiskirchenrat hat inzwischen auf Vorschlag des kreiskirchlichen Bauausschusses beschlossen, uns mit 80.000 € zu unterstützen. Die erhofften landeskirchlichen Mittel aus dem Fonds „Missionarischer Aufbruch“ haben wir hingegen leider nicht bekommen; der GKR sieht die Finanzierung aber weiterhin als gesichert an. Er hat die Umwidmung eines großen Teiles der Baurücklagen der Gemeinde beschlossen. Wenn wir Spenden in Höhe von 50.000 € einwerben können, kann der Bau des Glockenturms voraussichtlich ohne Inanspruchnahme von Darlehen gelingen. Die Bodenplatte soll im Herbst 2019 gelegt, der Turm selbst dann 2020 errichtet werden. Allen, die bisher für unser Vorhaben gespendet haben, danken wir herzlich. Wir sammeln auch weiterhin. Das Geld wird zweckgebunden auf einem Sonderkonto aufbewahrt. Über den Fortgang halten wir Sie auf dem Laufenden und bitten auch weiterhin um Ihre Unterstützung. Herzlich bitten wir darum, sich weiterhin mit Spenden an der Finanzierung zu beteiligen. Es ist ein großes Werk, aber zusammen können wir es schaffen, und viele kleine Beträge bilden zusammen doch eine bedeutende Summe. Bitte spenden Sie mit dem Verwendungszweck „Glocken“ auf folgendes Konto, und vergessen Sie nicht, Namen und Adresse anzugeben: Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord IBAN: DE79 5206 0410 7303 9955 69 Alle Spender werden zu einer Feier anlässlich der Einweihung des Glockenturms eingeladen. Aktueller Spendenstand: 21.719,08 Euro!
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