Evangelische Kirchengemeinde St. Markus in Berlin-Friedrichshain
Angebote für Kinder Wenn Kinder nach einer Reise müde und dreckig in die Arme ihrer Eltern fallen und begeistert davon berichten, was sie erlebt und vollbracht haben, wissen die Initiatoren der Aktion "Kinder brauchen Matsch", dass sie gute Arbeit geleistet haben. Es ist ihnen gelungen, ihre Begeisterung und Wertschätzung für die Vielfalt der Schöpfung und des menschlichen Miteinanders weiterzugeben. „Kinder brauchen Matsch“, eine Aktion unserer Nachbargemeinde Auferstehung, bietet inklusive Freizeitfahrten mit erlebnispädagogischem Ansatz. Im Mittelpunkt steht das vorurteilsfreie Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Ihr Wirken folgt der Idee, dass jedes Kind das Recht auf Abenteuer und selbstbestimmtes Lernen hat. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielfältiges Angebot für Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren mit und ohne Beeinträchtigung. Wenn Sie mehr wissen wollen, schauen Sie auf der Website der Aktion nach. Das Projekt „Männerjob“, ein Vater-Kind-Angebot als Teil der Initiative „Vater & Kind“ ist in unerer Gemeinde angesiedelt ist und bietet zahlreiche Aktivitäten für Väter und ihre Kinder an. Auch 2019 haben die Initiatoren Stefan Handke, Norbert Koop und Charles Sebastian Böhm wieder spannende Vater-Kind-Aktionen und Vater-Kind-Camps geplant. Bei diesen Aktivitäten geht es darum, Zeit mit den eigenen Kindern verbringen. Zeit um zusammen Pläne zu schmieden, sich neuen Herausforderungen zu stellen und ganz persönliche Projekte zu verwirklichen. Dafür ist alles vorbereitet. Gemeinsam am Lagerfeuer eine Wildnispizza genießen, eine Jurte errichten, sich als Bogenschütze beweisen, ein Floß bauen, Spukge- schichten erfinden, oder einfach nur die Natur genießen. Erlebnisse, an die man sich lange erinnert. Anmeldungen sind unter info@vater-kind.org oder telefonisch für die Camps bei Charles Sebastian Böhm (0151 4014 4085) und für die Aktionen bei Stefan Handke (0175 278 28 60) möglich. Außerdem gibt es die „Offene Werkstatt“. Sie bietet einen freien Raum zur Verwirklichung eigener Projekte. Vor allem Eltern und Kindern wird eine Mög- lichkeit zum gemeinsamen Handwerkern geboten. Es stehen Werkzeuge und Materialien für Holz- und Metallarbeiten sowie für die Fahrradreparatur zur Verfügung. Das Anliegen ist es, das "Glück des selber Machens" zu vermitteln. Dinge von Anfang bis Ende selbst herzustellen macht Sinn und bringt einen Gewinn an Selbstwertgefühl. Hand und Kopf, Fertigkeit und Phantasie gehen eine punktgenaue Verbindung ein. Das geschaffene Produkt betont die Kenntnis über seinen Entstehungsprozess, die über Generationen weitergegebenen Kulturtechniken, die Hingabe und den Stolz, eine Arbeit so gut wie möglich zu tun. Die Werkstatt im Lazarus-Haus kann jederzeit genutzt werden. Es muss nur eine Schlüsselübergabe per Mail über info@vater-kind.org verabredet werden. Das Angebot ist kostenfrei. Wir bitten um eine Spende. Neue Filme auf der Website Endlich ist es soweit: Der Film vom Krippenspiel 2018 ist fertig. Sie finden ihn im Archiv, das zu durchstöbern auch sonst Spaß machen kann, und direkt hier. Außerdem ist die erstmals auf der Adventsfeier unserer Gemeinde Präsentation zur Geschichte des Andreas- Hauses jetzt als Film auf der Seite zur Geschichte unserer Gemeindehäuser zu finden. Glaube. Zweifel. Suche. - Das Vaterunser In der lockeren Reihe „Glaube. Zweifel. Suche.“ werden Texte und Themen des christlichen Glaubens bedacht und besprochen. Es geht um Wissen und um Vertrauen, um Kritisieren und Wagen. Im persön- lichen Austausch miteinander. Deshalb ist eine verbindliche Anmeldung zu allen Terminen eines Themas erforderlich. Dieses Mal: Das bekannteste Gebet der Christenheit. Tragfähig und fragwürdig. Führt Gott in Versuchung? „Wie wir vergeben“ - vergeben wir? Ein uralter Text. Ein persönliches Gebet? Im Januar fanden die Gespräche als Abendveranstaltung statt; sie boten den Teilnehmern viel Gelegenheit, über ihren Glauben nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Februar wird das Ganze als Nachmittagsveranstaltung wiederholt: Am 14., 21. und 28. Februar 2019 jeweils von 15.00 bis 16.30 Uhr im Andreas-Haus (der im OSTKREUZ genannte Termin 16. Februar ist unzutreffend!) Anmeldung sind noch möglich, telefonisch in der Küsterei oder per Mail bei lohenner@stmarkus-friedrichshain.de. Kommt, alles ist bereit: Weltgebetstag 2019 am 1. März Am Abend des 1. März 2019 laden wir um 18.00 Uhr herzlich ein ins Andreas-Haus zum Gottesdienst anlässlich des diesjährigen Weltgebets- tags (WGT). Im Anschluss besteht die Gelegenheit, noch ein wenig zusammen zu bleiben und gemeinsam zu reden, zu essen und zu trinken. Die Liturgie des Weltgebetstags 2019 wurde von Frauen aus Slowenien gestaltet. Lisa Schürmann vom Deutschen WGT-Komitee schreibt dazu: „Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden die slowenischen Frauen ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz – besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild symbolträchtig umgesetzt. In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen damit zum Mitmachen beim Weltgebetstag auf. Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal zwei Millionen Einwohner*innen sind knapp 60 % katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen. Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein. Der Weltgebetstag ist in ihrem Land noch sehr jung. Seit 2003 gibt es ein landesweit engagiertes Vorbereitungs-Team. Dank Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag der Sloweninnen fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee die Arbeit seiner weltweiten Partnerinnen. „Kommt, alles ist bereit“ unter diesem Motto geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Am 1. März 2019 werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz. Weitere Informationen finden Sie auch hier. SitZen in der Passionszeit – Meditation auch für Ungeübte Schlichtes Sitzen als Meditationsmethode hat eine lange Tradition im Christentum wie auch im Zen-Buddhismus. Es führt in eine innere Weite und Offenheit. Nachdem das Angebot, das Vorkenntnisse nicht erfordert, in der Adventszeit bei den Teilnehmenden auf positive Resonanz stieß, wollen wir es in der Passionszeit fortsetzen. Wir treffen uns jeweils mittwochs, am 13., 20. und 27. März sowie am 3., 10. und 17. April 2019, von 18.30 bis 19.00 Uhr im Lazarus- Haus. Jede Einheit beginnt mit einer kurzen Einführung. Sie brauchen nichts mitbringen als die Bereitschaft, 15 bis 20 Minuten ruhig zu sitzen. Ein Glockenturm für St. Markus: Kirchenkreis gibt 80.000 € dazu Das Projekt eines Glockenturms für das Lazarushaus schreitet weiter voran. Die Gemeinde sieht in dem Glockenturm einen wichtigen Beitrag, für hoffentlich viele Jahrzehnte die Wahrnehmung des Lazarus-Hauses als kirchlichen Ort zu stärken. Am 7. Oktober 2016 wählte die Jury aus den von vier namhaften Architekturbüros vorgelegten Entwürfen den Sieger aus. Einstimmig entschied sie sich für den Vorschlag des Architekturbüros Wieland Vajen, der durch eine gut gelöste städtebauliche Einbindung überzeugte - korrespondierend mit der Besonderheit des Lazarus-Hauses. Anklang fand auch der Entwurf von Guido Schwark aus dem Büro Wieworra Hopp Schwark Architekten. Für weniger überzeugend erachtete die Jury die Vorschläge der Architekturbüro Günther GmbH und der Architekten Gruber+Popp. Nachdem alle Entwürfe vom 9. bis zum 14. Oktober 2016 im Lazarushaus ausgestellt worden waren, hat der Gemeindekirchenrat auf seiner Sitzung am 18. Oktober 2016 den Wettbewerbssieger mit der Ausführung seines Entwurfs beauftragt. In seiner Sitzung am 10. Januar 2017 hat der Gemeindekirchenrat entschieden, welche Bibelverse auf den drei Glocken stehen sollen: Ehre sei Gott in der Höhe (Lukas 2,14) Mein Mund soll des HERRN Lob verkündigen (Psalm 145,21) Ich bin das A und das O (Offenbarung 21,6) Mit dem Guss der Glocken soll die Kunstgießerei Lauchhammer beauftragt werden. Im Mai 2017 ist endlich - nach langen und wenig nachvollziehbaren Verzögerungen - die Baugenehmigung für den Glockenturm erteilt worden. Die Bauarbeiten sollten im Juni beginnen. Bei bauvorbereitenden Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, dass sich möglicherweise Weltkriegsbomben im Baugrund befinden. Die weitere Bauvorbereitung muss daher unter Mitwirkung einer auf Kampfmittelräumung spezialisierten Firma erfolgen. Dadurch wird sich der Baubeginn weiter verzögern. Außerdem sind nun die Kosten für den gesamten Turm errechnet. Sie belaufen sich einschließlich der Glocken auf 330.000 € und übersteigen damit die ursprüngliche Kostenplanung der Architekten erheblich. Ungeachtet dessen geben wir unser Projekt nicht auf und sind inzwischen auf gutem Weg, können aber zurzeit noch keine zeitliche Prognose für die Fertigstellung abgeben. Auf seiner Sitzung im Dezember 2018 hat der Gemeindekirchenrat einen Finanzierungsplan für den Glockenturm beschließen können. Eingeplant sind dabei erhoffte Zuschüsse in Höhe von 100.000 € von der Landeskirche und - vor allem - dem Kirchenkreis Berlin Stadtmitte. Dessen Kreiskirchenrat hat inzwischen auf Vorschlag des kreiskirchlichen Bauausschusses beschlossen, uns mit 80.000 € zu unterstützen. Der GKR hat außerdem die Umwidmung eines großen Teiles der Baurücklagen der Gemeinde beschlossen. Wenn es gelingt, auch die erhofften Zuschüsse aus der Landeskirche zu bekommen (bisherige Rückmeldungen stimmen uns optimistisch), und wir Spenden in Höhe von 50.000 € einwerben können, kann der Bau des Glockenturms ohne Inanspruchnahme von Darlehen gelingen. Allen, die bisher für unser Vorhaben gespendet haben, danken wir herzlich. Wir sammeln auch weiterhin. Das Geld wird zweckgebunden auf einem Sonderkonto aufbewahrt. Über den Fortgang halten wir Sie auf dem Laufenden und bitten auch weiterhin um Ihre Unterstützung. Herzlich bitten wir darum, sich weiterhin mit Spenden an der Finanzierung zu beteiligen. Es ist ein großes Werk, aber zusammen können wir es schaffen, und viele kleine Beträge bilden zusammen doch eine bedeutende Summe. Bitte spenden Sie mit dem Verwendungszweck „Glocken“ auf folgendes Konto, und vergessen Sie nicht, Namen und Adresse anzugeben: Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord IBAN: DE79 5206 0410 7303 9955 69 Alle Spender werden zu einer Feier anlässlich der Einweihung des Glockenturms eingeladen. Aktueller Spendenstand: 18.232,80 Euro!