Neue Kantorin im Sprengel St. Markus-Boxhagen-Stralau Ab dem 1. Januar 2020 wird Pam Hulme einen Teil der Lücke schließen, die Kantor Oelke durch seinen Weggang im Sommer hinterlassen hat. Sie wird auf einer 50%-Stelle für den Sprengel, also für uns und unsere Nachbargemeinde Boxhagen-Stralau, eingestellt und soll vor allem mit Kindern und Jugendlichen musikalisch arbeiten. Pam Hulme (40) ist eine vielfältige Musikerin, Pädagogin, Chorleiterin, Organistin und Komponistin. Als Künstlerin legt sie einen besonderen Fokus auf zeitgenössische Orgelmusik mit Elektronik und hat sich auch in dieser Richtung durch ihr „Metamorphosis: Urban-Organ“- Projekt mit Jugendarbeit in England und Deutschland engagiert. Pam ist seit 2015 Chorleiterin des Pfingstchores, leitet den Enodamus Kammerchor und ist Associate Artist des NewYVC Jugendchor- Programms in London. Pam freut sich sehr auf die künftige Arbeit im Bereich Musik mit Kindern und Jugendlichen in unserem Sprengel. Neues musikalisches Angebot im Süden Friedrichshains! Zum Start bieten St. Markus und Boxhagen-Stralau im Januar zusammen mit Pam Hulme zwei musikalische „Drop-in Sessions“ für Jugendliche von 11 bis 17 Jahren an. Am 9. und 23. Januar zwischen 16.00 und 19.00 Uhr sind musik- interessierte Jugendliche ins Lazarus-Haus von St. Markus eingela- den, sowohl Musik zu machen, als auch zur weiteren Entwicklung des Jugendmusikangebots beizutragen. Auch gerne alleine oder als Gruppe, spontan irgendwann zwischen 16.00 und 18.30 Uhr mit oder ohne Laptop, Handy, Instrument, Ideen, Noten und/oder Stimme. Bereitstehen werden Orgel, Klavier und andere Ressourcen. Pam bietet ein offenes Ohr und mehrjährige Erfahrung als Musikpädagogin, Komponistin, Organistin/Pianistin, Dirigentin und Live-loop- und Elektromusik-Künstlerin. Zwischen 18.30 und 19.00 Uhr wird Pam jeweils eine halbstündige Vorführung (09.01.2020) und Aufführung (23.01.2020) von Musik für Orgel/Elektronik und/oder Stimme/Live-looping geben. Dazu sind auch Erwachsene herzlich eingeladen! Neuer Gemeindekirchenrat hat sich konstituiert Nach der Wahl der neuen Ältesten und Ihrer Einführung im Gottesdienst am 1. Advent hat sich am 10. Dezember 2019 der neu gebildete Gemeindekirchenrat (GKR) konstituiert. Zu seinem Vorsitzenden wählte er Ralf Fischer; Anita Esselbach stand aus persönlichen Gründen nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Stellvertretender Vorsitzender ist kraft Amtes Pfarrer Lohenner. Zum Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit berief der GKR Thomas Böttcher, der neu in den GKR gewählt wurde. Thomas Böttcher wird sich zunächst insbesondere um den Webauftritt der Gemeinde kümmern. Wir dürfen bald auf eine völlig neu gestaltete Website gespannt sein. Beauftragter für Friedhöfe und Vertreter unserer Gemeinde im Friedhofsverband und in der Stiftung Historische Friedhöfe wurde erneut Dirk Rachner. Zur Unterstützung seiner Arbeit hat der GKR auch diesmal einen Finanz- und einen Bauausschuss gebildet sowie einen Gemeindebeirat berufen. Auf der Sitzung hat der GKR außerdem den Haushalt für 2020 mit einem Volumen von 513.393 Euro beschlossen. Er kann von allen Interessierten in der Zeit vom 16. bis zum 30. Dezember 2019 im Gemeindebüro eingesehen werden. Nicht im Haushaltsplan enthalten sind die Kosten für den Glockenturm, für dessen Bau ab Frühjahr 2020 der GKR ebenfalls grünes Licht gab, nachdem der Architekt, Herr Vajen, nach neuen Ausschreibungen einen aktualisierten Kostenplan vorgelegt hatte. Die Finanzierung des Glockenturms soll aus Rücklagen, Zuschüssen und Spenden erfolgen. Kirche im Sperrgebiet - Zeitzeugen gesucht Zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer suchen wir nach Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die zur Zeit der DDR im Andreas-Haus oder seiner Nachbarschaft gelebt, die Gottesdienste im Andreas-Haus besucht oder Mauerbau und Grenzregime erlebt haben. Weitere Einzelheiten und die Kontaktadresse finden Sie im Aufruf der Stiftung. Wir hoffen auf Ihre Mitwirkung! Gehören Sie selbst zu den Betroffenen? Oder kennen Sie jemanden, der der Stiftung aus dieser Zeit berichten kann? Gerne können Sie auch uns ansprechen. Wenn das Projekt Erfolg hat, könnte es in eine kleine geschichtliche Ausstellung im Andreas-Haus münden. Weitere Konzerte der „Goldvögel“ Nach dem erfolgreichen Beginn im Advent 2019 bieten die „Goldvögel“ in den nächsten Monaten weitere Konzerte im Lazarus-Haus an. Die „Goldvögel“ sind ein neues musika- lisches Ensemble aus Berlin. Unter der Leitung von Mads Elung-Jensen (Tenor) setzen sich junge Sänger*innen und Musiker*innen durch schöne Konzerte für seelische Trauer- linderung ein. Damit jede*r an den Konzerten teilnehmen kann, ist der Eintritt frei. Wir bitten für die weitere Arbeit der Goldvögel um Ihre großzügige Spende. Die Konzerte beginnen jeweils um 19.00 Uhr. Am 26. Januar 2020 geht es um „Schubert und Spirituals“, und am 23. Februar 2020 steht alles unter dem Motto „Schlager aus Ost und West“. Weitere Termin sind am 29. März, 26. April und 31. Mai 2020. Gottesdienst zum Valentinstag Am 14. Februar ist Valentinstag. Es werden Valentinskarten oder Blumen verschenkt. Zwei Tage nach Valentin feiern wir am 16. Februar 2020 um 11.00 Uhr Gottesdienst im Lazarus-Haus, froh und dankbar für erfahrenes Glück. Mit dem persönlichen Zuspruch eines Segens für das, was kommt. Aber auch mit einem offenen Wort für Verletzungen, empfangene und zugefügte. Ein offenes Wort für Enttäuschungen und Hoffnungen. Ein Vormittag für die Liebenden - vielfältig wie das Leben selbst. Ein Glockenturm für St. Markus: Im März 2020 soll es losgehen Das Projekt eines Glockenturms für das Lazarushaus schreitet weiter voran. Die Gemeinde sieht in dem Glockenturm einen wichtigen Beitrag, für hoffentlich viele Jahrzehnte die Wahrnehmung des Lazarus-Hauses als kirchlichen Ort zu stärken. Am 7. Oktober 2016 wählte die Jury aus den von vier namhaften Architekturbüros vorgelegten Entwürfen den Sieger aus. Einstimmig entschied sie sich für den Vorschlag des Architekturbüros Wieland Vajen, der durch eine gut gelöste städtebauliche Einbindung überzeugte - korrespondierend mit der Besonderheit des Lazarus-Hauses. Der Gemeinde- kirchenrat hat auf seiner Sitzung am 18. Oktober 2016 den Wettbewerbssieger mit der Ausführung seines Entwurfs beauftragt. In seiner Sitzung am 10. Januar 2017 hat der Gemeindekirchenrat entschieden, welche Bibelverse auf den drei Glocken stehen sollen: Ehre sei Gott in der Höhe (Lukas 2,14) Mein Mund soll des HERRN Lob verkündigen (Psalm 145,21) Ich bin das A und das O (Offenbarung 21,6) Mit dem Guss der Glocken soll die Kunstgießerei Lauchhammer beauftragt werden. Im Mai 2017 ist endlich - nach langen und wenig nachvollziehbaren Verzögerungen - die Baugenehmigung für den Glockenturm erteilt worden. Die Bauarbeiten sollten im Juni beginnen. Bei bauvorbereitenden Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, dass sich möglicherweise Weltkriegsbomben im Baugrund befinden. Die weitere Bauvorbereitung muss daher unter Mitwirkung einer auf Kampfmittelräumung spezialisierten Firma erfolgen. Dadurch wird sich der Baubeginn weiter verzögern. Außerdem sind nun die Kosten für den gesamten Turm errechnet. Sie belaufen sich einschließlich der Glocken auf 330.000 € und übersteigen damit die ursprüngliche Kostenplanung der Architekten erheblich. Ungeachtet dessen geben wir unser Projekt nicht auf und sind inzwischen auf gutem Weg. Auf seiner Sitzung im Dezember 2018 hat der Gemeindekirchenrat einen Finanzierungsplan für den Glockenturm beschließen können. Eingeplant waren dabei erhoffte Zuschüsse in Höhe von 100.000 € von der Landeskirche und - vor allem - dem Kirchenkreis Berlin Stadtmitte. Dessen Kreiskirchenrat hat inzwischen auf Vorschlag des kreiskirchlichen Bauausschusses beschlossen, uns mit 80.000 € zu unterstützen. Die erhofften landeskirchlichen Mittel aus dem Fonds „Missionarischer Aufbruch“ haben wir hingegen leider nicht bekommen; der GKR sieht die Finanzierung aber weiterhin als gesichert an. Er hat die Umwidmung eines großen Teiles der Baurücklagen der Gemeinde beschlossen. Wenn wir Spenden in Höhe von 50.000 € einwerben können, kann der Bau des Glockenturms voraussichtlich ohne Inanspruchnahme von Darlehen gelingen. Die geplante Legung der Bodenplatte im Herbst 2019 konnte entgegen unseren Hoffnungen nicht erfolgen, weil die Tiefbaufirma kurzfristig abgesprungen ist. Nach Neuausschreibung der Gewerke hat der Architekt in der GKR-Sitzung vom 10. Dezember 2019 einen aktualisierten Kostenplan mit einem Gesamtvolumen von rund 400.000 Euro vorgelegt. Da der GKR diese voraussehbare Steigerung bereits bei seinen Finanzierungs- beschlüssen im Dezember 2018 berücksichtigt hatte, gab er grünes Licht für die Ausführung der Arbeiten ab März 2020. Wenn alles plangemäß läuft (wovon man bei Bauten in Berlin vielleicht nicht unbedingt ausgehen darf), können die Glocken schon zu den Weihnachtsgottesdiensten 2020 rufen! Allen, die bisher für unser Vorhaben gespendet haben, danken wir herzlich. Wir sammeln auch weiterhin. Das Geld wird zweckgebunden auf einem Sonderkonto aufbewahrt. Über den Fortgang halten wir Sie auf dem Laufenden und bitten auch weiterhin um Ihre Unterstützung. Herzlich bitten wir darum, sich weiterhin mit Spenden an der Finanzierung zu beteiligen. Es ist ein großes Werk, aber zusammen können wir es schaffen, und viele kleine Beträge bilden zusammen doch eine bedeutende Summe. Bitte spenden Sie mit dem Verwendungszweck „Glocken“ auf folgendes Konto, und vergessen Sie nicht, Namen und Adresse anzugeben: Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord IBAN: DE79 5206 0410 7303 9955 69 Alle Spender werden zu einer Feier anlässlich der Einweihung des Glockenturms eingeladen. Aktueller Spendenstand: 22.039,87 Euro!