Evangelische Kirchengemeinde St. Markus in Berlin-Friedrichshain
Angebote für Kinder Wenn Kinder nach einer Reise müde und dreckig in die Arme ihrer Eltern fallen und begeistert davon berichten, was sie erlebt und vollbracht haben, wissen die Initiatoren der Aktion "Kinder brauchen Matsch", dass sie gute Arbeit geleistet haben. Es ist ihnen gelungen, ihre Begeisterung und Wertschätzung für die Vielfalt der Schöpfung und des menschlichen Miteinanders weiterzugeben. „Kinder brauchen Matsch“ bietet inklusive Freizeitfahrten mit erlebnispädagogischem Ansatz. Im Mittelpunkt steht das vorurteilsfreie Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Ihr Wirken folgt der Idee, dass jedes Kind das Recht auf Abenteuer und selbstbestimmtes Lernen hat. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielfältiges Angebot für Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren mit und ohne Beeinträchtigung. Wenn Sie mehr wissen wollen, schauen Sie auf der Website der Aktion nach, auf der Sie auch weitere Informationen zu den nachfolgenden Angeboten und den Anmelderegelungen finden. Zum 1. Januar 2017 ist die Trägerschaft für “Kinder brauchen Matsch” auf die Kirchengemeinde Galiläa-Samariter übergegangen. In unserer Gemeinde ist das (Unter-) Projekt Männerjob verblieben, das als Vater-Kind-Projekt unter Mitwirkung von Stefan Handke, Norbert Koop und Charles Sebastian Böhm zahlreiche Aktivitäten für Väter und ihre Kinder anbietet. Bei diesen Vater-Kind- Aktionen geht es darum, Zeit mit den eigenen Kindern verbringen. Dafür ist alles vorbereitet. Zeit um zusammen Pläne zu schmieden, sich neuen Herausforderungen zu stellen und ganz persönliche Projekte zu verwirklichen. Gemeinsam am Lagerfeuer eine Wildnispizza genießen, eine Jurte errichten, sich als Bogenschütze beweisen, ein Floß bauen, Spukge- schichten erfinden, oder einfach nur die Natur genießen. Erlebnisse an die man sich lange erinnert. Anmeldungen zu Aktivitäten des Projekts Männerjob sind unter info@vater-kind.org oder telefonisch unter 0175 278 28 60 (Stefan Handke) möglich. Außerdem gibt es die offene Bügerwerkstatt "Cucula". Sie bietet einen freien Raum zur Verwirklichung eigener Projekte. Vor allem Eltern und Kindern wird eine Möglichkeit zum gemeinsamen Handwerkern geboten. Es stehen Werkzeuge und Materialien für Holz- und Metallarbeiten sowie für die Fahrradreparatur zur Verfügung. Das Anliegen ist es, das "Glück des selber Machens" zu vermitteln. Dinge von Anfang bis Ende selbst herzustellen macht Sinn und bringt einen Gewinn an Selbstwertgefühl. Hand und Kopf, Fertigkeit und Phantasie gehen eine punktgenaue Verbindung ein. Das geschaffene Produkt betont die Kenntnis über seinen Entstehungsprozess, die über Generationen weitergegebenen Kulturtechniken, die Hingabe und den Stolz, eine Arbeit so gut wie möglich zu tun. Die Werkstatt im Lazarus-Haus kann jederzeit genutzt werden. Es muss nur eine Schlüsselübergabe per Mail über info@kinder-brauchen-matsch.de verabredet werden. Das Angebot ist kostenfrei. Wir bitten um eine Spende. Am Sonnabend, dem 3. November 2018, lädt die offene Werkstatt von 12.00 bis 17.00 Uhr zur Laternen- und Drachenbauwerkstatt ein. Wagt euch an den Bau einer Holzlaterne für den anstehenden Laternenumzug oder den heimischen Balkon. Als weiteres besonderes Werkstück habt ihr die Möglichkeit, einen Flugdrachen zu konstruieren und zu gestalten. Natürlich darf Mann und Kind sich auch in persönlichen Projekten verwirklichen. Am 15. und 16. Dezember 2018 wird es außerdem wieder das inzwischen schon traditionelle Weihnachtsbaumschlagen für Väter und ihre Kinder geben. Treffpunkt ist jeweils um 12.00 Uhr am Lazarus-Haus. Am 8. April 2018 begann eine Wanderausstellung mit Bildern von Andy Kaczé (von dem auch die Bogenschützin oben stammt). Die Ausstellung wird bis Februar 2019 an wechselnden Orten zu sehen sein. Seit dem 19. August 2018 werden die Bilder im Lazarus- Haus gezeigt; sie können werktags von 9.00 bis 14.00 Uhr und sonntags nach dem Gottesdienst besichtigt werden. Infomationen zu weiteren Ausstellungsorten finden Sie im Flyer. TrauerTreff Jede Trauer fühlt sich anders an. Jede muss ihren, jeder seinen eigenen Trauerweg gehen. Dabei kann es hilfreich sein, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die Ähnliches durchmachen. Dafür bieten wir künftig den TrauerTreff an. Der TrauerTreff ist ein offener Treffpunkt, keine geschlossene Gruppe. Die ersten Termine sind am Donnerstag, dem 8. November und 13. Dezember 2018 von 18.30 bis 20.00 Uhr im Lazarus-Haus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ein vorheriges Gespräch mit Pfarrer Matthias Lohenner kann hilfreich sein. St. Martinstag - mit Laterne und Pferd durch den Kiez Martin, Martin hör, teilen fällt uns schwer. Martin, Martin, guter Mann, zünd ein Lichtlein in uns an. Am 11.11. ist Martinstag, und wer hat sie nicht schon mal gehört: die Legende um den römi- schen Soldaten, der seinen Armeemantel mit einem erfrierenden Bettler teilt, den Wehrdienst quittiert, Einsiedler wird und schließlich zum Bischof gewählt wird. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich diese Heiligenlegende auch in evangelischen Gemeinden, nicht zuletzt wegen der Faszination, die für Kinder von den geheimnisvollen Lichtern und Laternen in dunkler Nacht ausgeht. Der 11.11. fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag – Anlass für uns in der St. Markus-Gemeinde, einen kleinen Gottesdienst dazu zu gestalten. Wir beginnen um 16.30 Uhr im Lazarus-Haus mit Laternenbasteln, um 17.30 Uhr ifolgt die Andacht, und um 18.00 Uhr startet unser Laternenumzug mit St. Martin auf dem Pferd. Anschließend teilen wir Martinshörnchen am Lagerfeuer. Es gibt Würstchen und Getränke. Volkstrauertag in Zeiten der Kampfeinsätze – Gottesdienst mit Militärdekan Christian Fischer Lange Zeit war der Volkstrauertag auf die ferne Vergangenheit, die Toten der Weltkriege ausgerichtet. Lange Zeit war es unvorstellbar, dass wir in unserem Land wieder von „Gefallenen“ reden würden, die jetzt bei einem aktuellen Kampfeinsatz ums Leben kamen. Ein „verstaubter“ Gedenktag gewinnt leider neu an Bedeutung. Dieses Jahr wird Militärdekan Christian Fischer beim Gottesdienst am 18. November 2018 um 10.00 Uhr im Andreas-Haus predigen. Er arbeitet seit sechs Jahren insbeson- dere mit Hinterbliebenen und mit Soldatinnen und Soldaten mit einer psychotrauma- tischen Belastungsstörung. „NS-Massenhochzeit und zerbombte Kirchen“ – Kiezspaziergang am Volkstrauertag Als der Zweite Weltkrieg zu seinem Ausgangspunkt Deutschland zurückkehrte, wurde auch die Berliner Innenstadt mit Flächenbombardements belegt. Im Februar und März 1945 wurden dabei weite Flächen von Friedrichshain zerstört, hunderte Menschen verloren ihr Leben – weit überwiegend Zivilisten. Auch die Kirchengebäude der Gemein- den von St. Andreas, St. Markus und Lazarus wurden schwer getroffen und später abgerissen. Inzwischen wurden längst wieder neue Häuser errichtet, neue Stadtviertel entstanden – und wurden auch wieder alt. Die Führung geht durch das südwestliche Friedrichshain, das oft einen geschichtslosen Eindruck vermittelt und dennoch ein historischer Hotspot der Metropole ist. Im Anschluss an die Führung gibt es bei einem Kaffee Gelegenheit zu Gespräch und Austausch im Lazarus-Haus, je nach Gesundheits- zustand unter Beisein von Zeitzeuginnen. Die Führung am 18. November 2018 dauert von 14.00 bis 16.00 Uhr. Start- und Endpunkt ist vor dem Lazarus-Haus. Geführt werden wir von Stadtführer Dr. Dirk Moldt. Die Führung kostet 10 Euro pro Person. Um Anmeldung wird gebeten unter crossroads@besondere- orte.com, Tel.: 526 802 135. „Zeig dich“ - Workshop Pantomime Im Zusammenhang mit dem Projekt „Zeig dich“ bieten wir einen Workshop Pantomime an. Mit seiner Körpersprache, Gestik und Mimik drückt ein Pantomime alle Gefühlsregungen aus, die ein Schauspieler sonst mit dem gesprochenen Wort zeigt. Ist die dargestellte Gestalt glücklich oder traurig, ist sie erstaunt oder gleichgültig? Mit der Pantomime rücken Dinge aus der Imagination in die Wirklichkeit. Im Workshop lernst du Körpersprache verstehen und bewusster einzusetzen, dich auf Wesentliches zu konzentrieren und Nebensächlichkeiten fallen zu lassen. Durch Spiel und Improvisation, Bewegung und Entspannung, wirst du neue Seiten in dir entdecken: am 17. und 18. November 2018, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr im Lazarus-Haus mit Lutz Dillenardt (Dipl.-Pädagoge, www.mimeundgestik.de). Musikalische Gottesdienste zum Ende des Kirchenjahres Am Buß- und Bettag findet in St. Markus traditionell ein musikalischer Gottesdienst statt. Diesmal erklingen im Gottesdienst am 21. November 2018 um 19.00 Uhr im Lazarus-Haus Orgelwerke und Gesangstücke u.a. von Johann Sebastian Bach. Es singt der Bass-Bariton Karl Nieders, die Orgel spielt unser Kantor Sebastian Oelke. Im Gottesdienst am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Ewigkeitssonntag, am 25. Novem- ber 2018 um 10.00 Uhr im Lazarus-Haus erklingen Ausschnitte aus dem Requiem c-Moll von Luigi Cherubini und die Arie „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet“ aus dem „Messias“ von G.F. Händel, aufgeführt von Kantor Sebastian Oelke an der Orgel, Streichersolisten und der Sopranistin Luisa Schaefer. Wir gedenken in diesem Gottesdienst unserer Toten. Die Themen des Sonntag sprengen die Dimension der Zeit und schaffen Raum für unsere Hoffnung für unsere Toten, die jenseits der Zeit bei Gott sind. Wir trauern und sind zugleich hoffnungsvoll. Und wir rufen sie, die wir verloren haben und die doch ein Teil von uns bleiben, noch einmal in unsere Mitte. Entzünden Sie eine Kerze, lauschen Sie der Musik, stimmen Sie ein in Gebete und Gesang. Am Nachmttag des Ewigkeitssonntags findet außerdem um 14.30 Uhr eine musikalische Andacht in der Kapelle des Friedhofs St. Andreas-St. Markus (Konrad-Wolf-Straße 33-34, 13055 Berlin- Hohenschönhausen) statt. Christine Rehle (Querflöte) und Klaus-Peter Pohl (Orgel) spielen Werke alter und neuer Meister; die Texte liest Pfarrer Lohenner.. SitZen im Advent – Meditation auch für Ungeübte Schlichtes Sitzen als Meditationsmethode hat eine lange Tradition im Christentum wie auch im Zen-Buddhismus. Es führt in eine innere Weite und Offenheit. Advent ist im christlichen Kalender Vorbereitungszeit auf die Ankunft Gottes in der Welt. Das Sitzen kann zur Vorbereitung auf die Ankunft Gottes im persönlichen Leben werden. Wir treffen uns jeweils mittwochs, am 28. November sowie 12. und 19. Dezember 2018, von 19.00 bis 19.30 Uhr im Lazarus-Haus. Jede Einheit beginnt mit einer kurzen Einführung. Sie brauchen nichts mitbringen als die Bereitschaft, 15 bis 20 Minuten ruhig zu sitzen. Traditionelle Adventsfeier im Andreas-Haus Wie in den vergangenen Jahren treffen wir uns am 1. Advent nachmittags im Andreas-Haus zu unserer traditionellen Advents- feier. Wir beginnen mit dem Gottesdienst um 14.00 Uhr, um anschließend bei Kaffee und Kuchen zusammenzubleiben. Wie immer ist für Kinderbetreuuung gesorgt, und auch unser Advents- basar findet wieder statt. Musik im Advent Im Gottesdienst am 2. Advent um 10.00 Uhr im Lazarus-Haus wird unser Kirchenchor St. Markus mit adventlichen Stücken auftreten. Am Sonnabend vor dem 3. Advent gibt der Chor Canto ergo sum wieder sein traditionelles Adventskonzert im Andreas-Haus (15. De- zember 2018, 17.00 Uhr). Es erklingen deutsche und internationale Winter- und Weihnachtslieder verschiedener Epochen. Eintritt 7€, ermäßigt 5€. Das Repertoire des Chores umfasst internationale weltliche und geist- liche Musik aus fünf Jahrhunderten, dargeboten auf Konzerten in Berlin, darunter in der Philharmonie, und in Brandenburger Kirchen, aber auch im Ausland, z.B. in Litauen beim Stasio-Simkaus-Chorfestival und beim Internationalen Chorwettbewerb für Weihnachtsmusik „Petr Eben“ in Prag. Gefordert und gefördert werden die Sängerinnen und Sänger dabei von der künstlerischen Leiterin Yvonne Sterzenbach, einer renommierten Musikpädagogin, die nicht nur für das Programm verantwortlich zeichnet, sondern auch mittels Stimmbildungstraining am harmonischen Klangbild feilt. Anspruch und Spaß gehen bei Canto Ergo Sum eine fruchtbare Verbindung ein. Zu Letzterem trägt nicht unwesentlich das Chorleben bei, das von einer familiären Atmosphäre geprägt ist und bei gemeinsamen Feiern und Fahrten für entspannte Erlebnisse sorgt. Das Adventskonzert findet unter dem Titel „Da haben die Dornen Rosen getragen“ statt. Zur Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit ist ein internationales Programm mit deutsch-, englisch-, französisch- und russischsprachigen Liedern zu hören, die den Alltag bis Heiligabend vergessen lassen sollen. Mit seiner Darbietung möchte der Chor „Canto Ergo Sum“ seine ganze Leidenschaft für das Musizieren dem Publikum näher bringen. Krippenspiel zu Heiligabend Im Jahre 1223 stellte Franz von Assisi im Wald von Greccio eine Krippe auf und platzierte lebende Figuren dazu, um dem schrift- und leseunkundigen Volk das Geheimnis der Weihnacht vor Augen zu führen. Damit reiht sich das Krippenspiel in die sogenannten Mysterien- spiele ein, von denen es gerade im Mittelalter eine ganze Reihe gab, und die sich bei den einfachen Leuten großer Beliebtheit erfreuten. Fahrende Schausteller zeigten Passions- und Osterspiele, Gründonnerstagsnarren zogen durch die Straßen, Totentänze oder "das Jüngste Gericht" wurden aufgeführt. Davon ist kaum noch etwas übrig, zumal manche dieser Spiele der Kirche eher ein Dorn im Auge waren, da es in ihnen mitunter recht burlesk zuging, so z.B. In der "Hochzeit zu Kana" oder der "Auferstehung des Lazarus" aus dem "Mistero Buffo". Das Krippenspiel aber hielt Einzug in die Kirchen und hat sich bis heute erhalten. Manchmal ganz traditionell mit vielen Requisiten und schönen Kostümen, manchmal aber auch als Provokation oder Reaktion auf aktuelle Anlässe. Für uns in der St. Markus-Gemeinde schreibt und inszeniert Pastor Lutz Dillenardt schon seit vielen Jahren die Krippenspiele oder erarbeitet sie mit einer Gruppe. Einmal ist das Jesuskind in einem Schlauchboot auf dem Mittelmeer geboren worden, einmal im Bauwagen. Vor ein paar Jahren kam ein Radiosender zu uns und die Reporterin fragte: "Wer spielt denn nun Maria und Josef?" "Niemand!“, war die Antwort. "Waaas?" "In diesem Jahr unterhalten sich vier Engel mit einem mürrischen Mann, der an Weihnachten in die Kirche kommt und seinen gesammelten Zorn auf die Christenheit mitbringt." Und das hat in der "Heiligen Nacht" viele zum Nachdenken gebracht. Das diesjährige Krippenspiel können Sie am 24. Dezember 2018 um 15.00 Uhr im Lazarus-Haus erleben. Und sich überraschen lassen, was Lutz Dillenardt sich mit seinem Team wieder ausgedacht hat. Ein Glockenturm für St. Markus Das Projekt eines Glockenturms für das Lazarushaus schreitet weiter voran. Am 7. Oktober 2016 wählte die Jury aus den von vier namhaften Architekturbüros vorgelegten Entwürfen den Sieger aus. Einstimmig entschied sie sich für den Vorschlag des Architekturbüros Wieland Vajen, der durch eine gut gelöste städtebauliche Einbindung überzeugte - korrespondierend mit der Besonderheit des Lazarus-Hauses. Anklang fand auch der Entwurf von Guido Schwark aus dem Büro Wieworra Hopp Schwark Architekten. Für weniger überzeugend erachtete die Jury die Vorschläge der Architekturbüro Günther GmbH und der Architekten Gruber+Popp. Nachdem alle Entwürfe vom 9. bis zum 14. Oktober 2016 im Lazarushaus ausgestellt worden waren, hat der Gemeindekirchenrat auf seiner Sitzung am 18. Oktober 2016 den Wettbewerbssieger mit der Ausführung seines Entwurfs beauftragt. In seiner Sitzung am 10. Januar 2017 hat der Gemeindekirchenrat entschieden, welche Bibelverse auf den drei Glocken stehen sollen: Ehre sei Gott in der Höhe (Lukas 2,14) Mein Mund soll des HERRN Lob verkündigen (Psalm 145,21) Ich bin das A und das O (Offenbarung 21,6) Mit dem Guss der Glocken soll die Kunstgießerei Lauchhammer beauftragt werden. Im Mai 2017 ist endlich - nach langen und wenig nachvollziehbaren Verzögerungen - die Baugenehmigung für den Glockenturm erteilt worden. Die Bauarbeiten sollten im Juni beginnen. Bei bauvorbereitenden Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, dass sich möglicherweise Weltkriegsbomben im Baugrund befinden. Die weitere Bauvorbereitung muss daher unter Mitwirkung einer auf Kampfmittelräumung spezialisierten Firma erfolgen. Dadurch wird sich der Baubeginn weiter verzögern. Außerdem sind nun die Kosten für den gesamten Turm errechnet. Sie belaufen sich einschließlich der Glocken auf 330.000 € und übersteigen damit die ursprüngliche Kostenplanung der Architekten erheblich. Ungeachtet dessen wollen wir unser Projekt nicht aufgeben, können aber zurzeit keine zeitliche Prognose für die Fertigstellung abgeben. Allen, die bisher für unser Vorhaben gespendet haben, danken wir herzlich. Wir sammeln auch weiterhin. Das Geld wird zweckgebunden auf einem Sonderkonto aufbewahrt. Über den Fortgang halten wir Sie auf dem Laufenden und bitten auch weiterhin um Ihre Unterstützung. Die Gemeinde sieht in dem Glockenturm einen wichtigen Beitrag, für hoffentlich viele Jahrzehnte die Wahrnehmung des Lazarus-Hauses als kirchlichen Ort zu stärken. Die Kosten für das aus drei Bronzeglocken bestehende Geläut selbst werden ca. 20.000 Euro betragen. Herzlich bitten wir darum, sich mit Spenden an der Finanzierung zu beteiligen. Es ist ein großes Werk, aber zusammen können wir es schaffen, und viele kleine Beträge bilden zusammen doch eine bedeutende Summe. Bitte spenden Sie mit dem Verwendungszweck „Glocken“ auf folgendes Konto, und vergessen Sie nicht, Namen und Adresse anzugeben: Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord IBAN: DE79 5206 0410 7303 9955 69 Alle Spender werden zu einer Feier anlässlich der Einweihung des Glockenturms eingeladen. Aktueller Spendenstand: 17.014,60 Euro!